Visuelle Karte

Nach Abschluss des Gestaltungsprozesses werfen wir einen Blick zurück. Es gab viele Inspirationspunkte, Referenzen, Ansätze, Entwürfe und Weiterentwicklungen. Elemente wurde abstrahiert, übernommen, kombiniert, transformiert und zurückgelassen. Auf dieser Seite entflechten wie einmal alle Elemente die sich im finalen Design noch wiederfinden und rollen den Prozess von hinten nach vorne auf wie ein visuellen Pfad auf einer Karte. Was war originaler Referenzpunkt und was ist daraus geworden?

Im finalen Design befinden sich drei Referenzpunkt aus dem originalen Inspirations-Material. Das »Layout« der Inschriften auf den Grabplatten, die Ausrichtung der beiden Flügel des Hauptgebäude und dessen gemeinsamer Verbindungspunkt sowie die Fragmentierung und Überformung von historischen Gebäude-Elementen. 

Diese wurden in der ersten Entwurfs-Etappe auf verschiedene Arten abstrahiert. Doch das äußeren Schriftband und die überlagernden Fragment haben es nicht zunächst direkt in die zweite Etappe geschafft. Der Gebäudewinkel wurde übernommen und weiter entwickelt. Daraus entstand das Logo welches sich nicht nur visuell sondern auch Inhalt auf den Süd-West Schnittpunkt der beiden Gebäudeflügel bezieht.

Bei der Positionierung des Logos im Layout kam in Verbindung mit den Schriftbändern der Grabplatten die Idee auf die Typografie des Layouts in in Orientierung der jeweiligen Seite des Logos an den Kanten des Posters weiterzuführen. So entstand das erste Basislayout mit einer gerahmten Spielfläche. Hier kam die Idee der fragmentierten Elemente wieder ins Spiel. Diese könnte nicht wie zuvor angenommen abstrahiert auf dieser stattfinden sondern eine wirkliche digitale Erweiterungen der echten Gebäude-Elemente darstellen. 

So kam es zur finalen Idee des Key Visual. Durch den auffälligen Visuals und den prägnanten Winkel im Logo als Bindeglied funktioniert die Visuelle Identität auch wenn auf bestimmten Medien wie Merch-Artikel die Typografie ausgelassen wird.