1. Zwischenstand

3.
Zwischen-
stand

In dieser Etappe wähle ich eins der weiterentwickelten Konzepte und arbeite es final aus. Der Entwurf ist in seiner Grundlogik entschieden und jetzt geht es um die Skalierbarkeit des Gestaltungssystems auf verschiedenen Formate und Wiedererkennbarkeit trotzt visueller Abwechslung. Auch der Feinschliff und die letzten Detailentscheidungen wie Typo-Feinheiten, Hierarchie, Rhythmus, Bild-Text-Balance lege jetzt fest.

Für mich war nach der zweiten Prozess-Etappe klar, dass es mit dem zweiten Entwurf weitergehen musste. Sie verknüpfte nicht nur über mehrere Wege, Ort und Konzept der Ausstellung sondern bot auch visuell viele Möglichkeiten und Blickfänger. Ich arbeitete zunächst das Basis Layout einmal sauber aus. Das Logo in der Süd-West-Ecke der Fläche, nach Norden hin die Leitlinien der Veranstaltung als Fließtext. Bewusst sollte dieser mit seiner kleinen Schriftgröße vom weiten mehr als gefüllte Fläche erkennbar sein, damit die Form des Winkels deutlich erkennbar bleibt, denn unten wird dieser durch die größere Typografie etwas mehr aufgebrochen. Ich entschied für eine recht eng laufende Schriftart mit guter Flächenwirkung im Blocksatz, um die Winkel-Form möglichst deutlich erkennbar zu machen. Hier stehen die wichtigen Basisinformationen des Events.

Außerdem erstellte ich eine Layoutversion in der eine hervorgehobene Fläche, Platz für die Namen der teilnehmenden Personen schafft. Zusätzlich zu dem Hochkant-Format übersetze ich das Layout noch für ein quadratisches Fassaden-Banner. Dort verzichtete ich aufgrund des Abstands, aus dem das Format gesehen werden würde auf die Feintypografie und nutze den Platz um Basis Informationen größer darzustellen.

Für die Motive des Designs bediente ich mich an den zuvor gesammelten Fotos und 3D Modellen, die ich auf verschiedenen Arten digital transformierte. Neben klassischer Bildbearbeitung kamen auch 3D-Software und Creative Coding zum Einsatz. Es war eine explorative Herangehensweise ohne ganz festgesetztes Ziel, über den Prozess hatte ich bei den vielen Blicken auf den Fotos viele interessante Aspekte entdeckt, die sich jetzt nicht direkt für ein ganzes Konzept eigneten. Auch Ideen-Ansätze aus der allerersten Entwurfsphase nutze jetzt hier teilweise als Referenz.