1. Zwischenstand

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stand

Nach Sammeln der Inputs geht es in die explorative Erforschung dieser. Welche sind mir am ehesten im Kopf geblieben, welche Ideen haben sie schon beim Sammeln ausgelöst, wie lassen sie sich konzeptionell Kombinieren?


Mit der Vielfältigkeit der Veranstaltung im Hinterkopf fiel mir als Erstes ein Symbolsystem auf, über so etwas Ähnliches könnten die verschiedenen Disziplinen der Artists repräsentieren. Ich hing mich am Pfeil auf, denn der Inhalt der alle vereint, ist der Fortschritt, die nach vorne Bewegung, ein bewegendes Ziel. Doch verfolgen nicht alle das gleiche Ziel, sondern vielfältige in verschiedene Richtungen. Das »Sundance Film Festival« Poster gab mir den Anstoß das dazustellen.

Artefakt
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Nun ist Zweidimensionalität, wirklich ein Ding der Vergangenheit. Das »Zimmer 90« Poster eröffnete in Kombination die Bewegung im Raum.

Ich übernahm dieses »Layout« in erste Entwürfe und probierte wie man diese in einen, modernen, digitalen Kontext setzen könnte in Bezug auf die Veranstaltung.
Die Idee zum möglichen Veranstaltungsnahmen »Annex« entstand während der historischen Recherche zum Gebäude. Dort ist öfter die Rede von Annexen (Architektonische Anbauten) die dem Kloster in seiner bewegten baulichen Geschichte hinzugefügt und auf verschiedenen Wegen wieder abhandengekommen sind. Die Veranstaltung selber könnte hierbei für einen Art Annex stehen, einem neuen symbolsicher Anbau, richtung Zukunft.

Zukunftsbewegungen sind immer ein Zustand des »work in progress« und können manchmal wirken wie ein rummeliger Entwurfstisch, geordnetes Chaos, grelle Vielfalt an Ideen. Wir sind schon abgehoben aber die Flugbahn wird noch berechnet.

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Landen wir im Wasser erschüttern wir die Oberfläche, sind Starpunkt einer Welle, die wiederum die nächste Welle anstößt bis eine große Fläche in Bewegung gesetzt wird. Anstoß, Auslöser, Impuls als das soll die Veranstaltung sein.

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Die Vorwärtsbewegung einer Welle erinnerte mich an etwas gerichtetes, eine Strömung, eine aktuelle Strömung. Ein CURRENT (engl. Adjektiv: gegenwärtig, aktuell; Substantiv Strom, Strömung).

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Die direktionalen Verläufe des »OjOs Pardos« Poster wirken wie Geschwindigkeit, eine schnelle Vorwärtsbewegung, Bewegungsunschärfe als wenn ein Zug an einem vorbeifährt oder an den Schweif eines Kometen. Was für ein Ziel verfolgen schnelle Bewegungen? Vielleicht eins das selbst so schnell Bewegt, oder noch schneller?

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Unkonventionalität, andere Blickachsen einnehmen, aus dem Raster fallen sind Zustände, die wir einnehmen, möchten wir wachsen und uns symbolisch Fortbewegen. Was liegt hinter dem Horizont, wo lasse sich Zustände bewegen und in neue ungewohnte Postionen ausrichten?

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Die digitale Welt ist ein großes Werkzeug in diesem ausloten der Gegenwart. Eine Welt die aus auf visueller Ebene aus Pixeln und Matrizen besteht.

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Pixel sind grundsätzlich erstmal recht statische Raster, doch trotzdem können sie auf die eine oder andere Art bewegt wirken, zu mindestens vermittelte mir das gelbe »SAGD« Poster das. Immer dort wo man gerade nicht hinschaut, scheint sich etwas zu bewegen.

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Wie wir eben schon festgestellt haben, ist die Zweidimensionalität ein Konzept der Vergangenheit also was passiert, wenn man diese »Bewegung« in den Raum fortführt?

In dem ersten Abschnitt dieses Prozesses hab ich den Modus des Suchens nach Artefakten fortgeführt. Ich habe geschaut, was »fühlt« sich richtig an? Was symbolisiert Eigenschaften die vermittelt werden sollen auf Abstrakter ebene? Die gesammelten Artefakte gaben mir bereits eine hohe Dichte an Symbolik für alles Mögliche. Darstellungen von im allgemeinen Bewegung und Dynamik dominierten diese Etappe. Außerdem Referenzen an digitale Oberflächen und Technologie. Ein direkter natürlicher Bezug zum Ort des Geschehens ist in diesem Zeitraum organisch nicht entstanden.